Melanie
Alex’ große Schwester – und zugleich ein Mädchen mit eigenen Talenten, Interessen und Träumen.
Melanie ist Alex’ ältere Schwester. Als Alex geboren wurde, war sie erst zweieinhalb Jahre alt. Deshalb wuchs sie von Anfang an in einer Realität auf, in der Krankenhäuser, Arzttermine, Rehabilitation und die besondere Fürsorge für ihren Bruder zum Alltag gehörten.
Schon früh musste sie Geduld und Verständnis lernen. Sie hat uns oft bei Krankenhausaufenthalten, Kontrollen und Reha-Reisen begleitet. Unser Familienleben war über viele Jahre stark auf Alex’ Gesundheit und Bedürfnisse ausgerichtet.
Mir ist jedoch sehr wichtig, dass Melanie nicht nur als „Schwester eines kranken Kindes“ gesehen wird. Sie hat ihre eigene Welt, ihre eigenen Interessen, Talente und Träume.
Sie besucht das Camerloher-Gymnasium, entwickelt sich künstlerisch, spielt Geige und lernt Klavier. Außerdem liebt sie das Reiten. Sie ist sensibel, verantwortungsbewusst und reif – und gleichzeitig braucht sie Raum für ihre eigenen Pläne, Freuden und ein ganz normales Teenagerleben.
Als Mutter versuche ich, trotz all der Verpflichtungen rund um Alex auch Melanie die Möglichkeit zu geben, ihre Interessen zu entwickeln und ihre Träume zu verwirklichen. Ich bin unglaublich stolz auf sie.








